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Wetterkarte

Weitere Friedhöfe neben dem Stellinger im Kirchenkreis Niendorf

Friedhof Eidelstedt

Eidelstedter Dorfstraße 19
22521 Hamburg
Tel.: 040 / 570 59 31
Fax: 040 / 57 19 31 04
Sprechzeiten:
Mo.,Di., Do.und Fr.:
9:00-12:00 Uhr
Ev.-Luth.Kirchengemeinde Eidelstedt

Alter Niendorfer Friedhof
Kollaustraße 241
22529 Hamburg

Kontakt:
siehe neuer Friedhof


Neuer Niendorfer Friedhof 
Promenadenstraße 8
22453 Hamburg
Tel.: 040 / 58 38 34
Fax: 040 / 58 09 08
Sprechzeiten:
Mo.-Fr.: 8:00-12:00 Uhr
Mo.-Do.: 13:00-16:00 Uhr
Ev.-Luth. Kirchengemeinde Niendorf-Markt
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Friedhöfe im Kirchenkreis Altona
Verwaltung:
Hohenzollernring 78a
22763 Hamburg
Tel.: 040 / 39 13 01

       040 / 39 13 02
Fax:
040 / 39 13 03
Internet:
www.evangelische-friedhoefe-altona.de

Friedhof Bahrenfeld-Bornkamp
Ruhrstraße 103
22761 Hamburg
Örtliches Büro:
Tel.: 040 / 850 19 92
Fax: 040 / 85 50 76 73
Sprechzeiten:
Mo. und Mi.:
9:00 - 14:00 Uhr

Friedhof Bahrenfeld-Diebsteich
Am Diebsteich 4
22761 Hamburg
Örtliches Büro:
Tel.: 040 / 85 76 36
Fax: 040 / 85 50 84 58
Sprechzeiten:
Mo. und Do.:
9:00 - 14:00 Uhr

Friedhof Bahrenfeld-Holstenkamp

Holstenkamp 91
22525 Hamburg
Örtliches Büro:
Tel.: 040 / 890 30 31
Fax: 040 / 88 16 91 10
Sprechzeiten:
Di.: 9:00 - 14:00 Uhr
Fr.: 9:00 - 12:00 Uhr


Friedhof Ottensen

Bernadottestraße 32
22763 Hamburg
Örtliches Büro:
Tel.: 040 / 39 90 36 00
Fax: 040 / 39 80 37 75
Sprechzeiten:
Mo. und Fr.:
9:00 - 12:00 Uhr

alle Kirchengmeindeverband Altona
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Die Friedhöfe Bornkamp und Holstenkamp sollen ganz oder teilweise außerdienst gestellt und aufgegeben werden.

Bestattungen sind nur noch in Ausnahmefällen zugelassen, sofern dadurch keine Verlängerung der Ruhezeiten erforderlich wird.

Als Grund wird angegeben, dass die Friedhöfe wegen mangelnder Auslastung seit Jahren nicht mehr kostendeckend betrieben werden können.

Weitere Informationen:
im Internet:
Amtlicher Anzeiger Nr. 83
vom 21.10.2011, Seite 2264
(1,2 MB)

und
Artikel im Elbe Wochenblatt vom 21.12.2011

und in den Friedhofsbüros
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Staatlicher Friedhof Altona
Stadionstraße 5
22525 Hamburg
Tel.: 040 / 428 11 42 75
Sprechzeiten:
Mo. und Do,;
8:00 - 12:00 Uhr und
13:00 - 15:00 Uhr
Di., Mi. und Fr.:
8:00 - 13:00 Uhr
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Mennonitenfriedhof
Holstenkamp 80/82
22525 Hamburg
Tel.: 040 / 85 71 12
Sprechzeiten:
Mo. und Fr.:
9:00 - 13:00 Uhr
Menonitengemeinde zu Hamburg und Altona
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offenes Trauercafé
jeweils
am 1. Sonntag im Monat
von 15:00-17:00 Uhr
unverbindlich und
ohne Anmeldung
Flyer Trauercafé

Ambulanter Hospizdienst
der Diakonie Alten Eichen
Wördemanns Weg 23b
22527 Hamburg
(im Haus der Tagespflege
in der Vogt Kölln Str.
links neben Nr. 41)
Bürozeit: Di. 14 -17 Uhr
Tel.: 040 / 54751084
Fax: 040 / 54767673
Ambulanter Hospizdienst Alten Eichen
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Beerdigungsinstitute
in
Stellingen

Ewald Harnack GmbH
und

Rob. Jochens & Sohn
Kieler Str. 434
22525 Hamburg
Tel.: 54 48 15
seit 1896 in Stellingen
www.harnack-jochens.de/

Sturzenbecher
Molkenbuhrstr. 19
22525 Hamburg
Tel.: 54 55 39
Familienbetrieb seit 1893
Filiale:
Fruchtallee 136
(Ecke Heußweg)
20259 Hamburg-Eimsbüttel
www.sturzenbecher.de

Grabmahle
Werner Blanck GmbH
Molkenbuhrstr. 11a
22525 Hamburg
Tel.: 570 94 93
Fax: 571 282 93

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Beerdigungsinstitute
in
Eidelstedt

Wolfgang J. Lenz

Pinneberger Ch. 18a
22523 Hamburg 
Tel.: 570 57 33
seit 1949 in Eidelstedt, vorher über 100 Jahre in Pommern

www.bestattungen-lenz.de

Otto Musfeld
Kieler Str. 611
22525 Hamburg
Tel.: 570 96 28
Eidelstedts ältestes Bestattungsinstitut
www.ottomusfeldt.de/

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Beerdigungsinstitute
in
Eimsbüttel

trostwerk

Weidenallee 21
20357 Hamburg 
Tel.: 43 27 44 11
anders denken, anders leben, anders feiern, anders bestatten
www.trostwerk.de

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Bestattungsinstitute in anderen Teilen von Hamburg
www.bestatter.de/bdb2/finden/in/Hamburg
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Hilfe im Internet

Bundesverband Deutscher Bestatter

www.bestatter.de

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Bundesverband Verweister Eltern in Deutschland e.V.
www.veid.de
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eMORIAL
Das Erinnerungs-Portal
emorial.de ist ein Online-Dienst der Kunz & Stuckenberger GbR
www.emorial.de
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Das Trauerportal
Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung online und offline
www.trauer.org
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Bundesverband Kinderhospiz e.V.
www.bundesverband-kinderhospiz.de/

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Deutscher Hospiz- und PalliativVerband e.V.
www.dhpv.de

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Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin
www.dgpalliativmedizin.de/
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Bücher

Duden , Passende Worte im Trauerfall
, Trauertexte stilsicher formulieren
© Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG Mannheim 2007
ISBN 978-3-411-72981-4
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Grenze des Lebens,
aber nicht der Liebe
Kalender,        Tröstende Gedanken für Trauernde
© Groh Verlag GmbH & Co. KG 2011 , www.groh.de
ISBN 978-3-86713-648-8
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Herzliche Anteilnahme, Trostworte von Dichtern und Denkern
Herausgegeben von Ludger Hohn-Morisch
©Verlag Herder Freiburg im Breisgau 2005, www.herder.de
ISBN 978-3-451-28757-2
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Tröstende Worte in Zeiten der Trauer
Redaktion Susanne Lieb

© A. Korsch Verlag
Gilching Januar 2009
www.korsch-verlag.de

ISBN 978-3-7827-5045-5
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Trost in Reim und Vers
von Gerald Drews und Birgit Adam
© Neuer Honos Verlag
ISBN 3-8299-5943-5
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Tröstliche Worte
Ausgewählt von Verena Asbeck

©Garant Verlag GmbH Renningen 2009
www.garant-verlag.de

ISBN 978-3-86766-214-7
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Trostworte Zitate, Bibelworte und Segenstexte zur Kondolenz
Herausgegeben von Volker Bauch

© St. Benno Verlag GmbH 2009
www.st-benno.de

ISBN 978-3-7462-2638-5
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Zitate zum Trösten
© Urania Verlag in der Verlag Kreuz GmbH, 70506 Stuttgart 2009
www.urania-verlag.de
ISBN 978-3-7831-6189-2
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Zitate, Zitate, Zitate
Der passende Vers für jede Gelegenheit

© Urania Verlag in der Verlag Kreuz GmbH Postfach 800669, 70506 Stuttgart

ISBN 978-3-332-01944-5

Friedhöfe in Stellingen



In Stellingen gibt es 2 Friedhöfe
und ein Kolumbarium

1. Den Friedhof der Stellinger Kirchengemeinde  
2. den alten jüdische Friedhof am Försterweg     
3. Trauerzentrum und Kolumbarium in Stellingen



Der Stellinger Friedhof
Friedhof Stellingen
Der Friedhof der Evangelisch - Lutherischen Kirchengemeinde Stellingen befindet sich in der Molkenbuhrstraße Ecke Johann Wenth Straße, direkt gegenüber von der 1908 eingeweihten und nach dem 2. Weltkrieg 1953 wieder aufgebauten Stellinger Kirche. Der Friedhof ist eine grünen Oase im Verkehr auf der Kieler Straße, Sportplatzring, Volksparkstraße und der Autobahn A7 zerschnittenen Stellingen.

Der Friedhof in Stellingen wird am 5. Oktober 1893 mit der ersten Beerdigung des 7 Monate alten Heinrich Ramcke durch Pastor Peterssen eingeweiht. Auf dem „neuen” Teil des Friedhofs fand die erste Beerdigung im Herbst 1959 statt.

Der Friedhof hat die Größe von 7 Hektar und Platz für ca. 8000 Grabstätten. Es können unabhängig vom Wohnort Verstorbene aller Konfessionen beerdigt werden. Direkt hinter dem Eingang zum alten Teil des Friedhofs befindet sich die für bis zu 60 Gäste ausgelegte Friedhofskapelle. Für größere christliche Trauerfeiern kann auch die Stellinger Kirche gegenüber genutzt werden. Auf dem Friedhof Stellingen können, unabhängig von ihrem letzten Wohnort, Verstorbene aller Konfessionen beigesetzt werden. Die Friedhofsverwaltung befindet sich in der Molkenbuhrstraße 6 am Eingang zum neuen Teil des Friedhofs. Zwischen altem und neuem Teil sind an der Molkenbuhrstraße einige Parkplätze für Besucher.


Haupteingang zum Stellinger Friedhof, links dahinter die Kapelle.
Oben der Haupteingang zum Stellinger Friedhof, links dahinter die Kapelle, rechts das ehemalige Verwaltungsgebäude, jetzt mit Aufenthaltsräumen für die Friedhofsgärtner.

Unten der Blick in die Gegenrichtung aus dem Inneren des Friedhofs mit der Stellinger Kirche im Hintergrund, die auch für größere christliche Trauerfeiern genutzt werden kann.
Haupteingang des Stellinger Friedhofs von innen, links das ehemalige Gebäude der Verwaltung und vor dem Friedhofstor die Stellinger Kirche.
Die Friedhofsverwaltung neben dem Eingang zum neuen Teil des Stellinger Friedhofs
Gegenüber auf der anderen Seite der Molkenbuhrstraße befindet sich der Eingang zum neue Teil des Friedhofs Stellingen mit dem neuen Gebäude der Friedhofsverwaltung und Gärtnerei der Evangelisch- Lutherischen Kirchengemeine Stellingen.
Adresse der Friedhofsverwaltung:
Molkenbuhrstraße 6,  22525 Hamburg
Tel. 040 / 54 49 22
Fax 040 / 54 49 21
info@friedhof-stellingen.de


Öffnungszeiten der Friedhofsverwaltung
Mo, Di, Fr: 9:00 bis 13:00 Uhr
Do: 10:00 bis 13:00 und 14:00 bis 16:00 Uhr

Der Friedhof im Internet:
www.kirche-stellingen.org/index.php?id=7
Mustergräber in Stellingen

Mustergräber auf dem Friedhof Stellingen.
Mustergräber im Winter mit Tannenabdeckung.
Mustergräber im Winter mit Tannenabdeckung.
Mustergräber im Winter mit Tannenabdeckung.
Mustergräber im Winter mit Tannenabdeckung.
Mustergräber im Winter mit Tannenabdeckung.
Mustergräber im Winter mit Tannenabdeckung.
Mustergräber im Sommer mit blühenden Blumen.
Mustergräber im Sommer mit blühenden Blumen.
Mustergräber im Sommer mit blühenden Blumen.
Mustergräber im Sommer mit blühenden Blumen.
Mustergräber im Sommer mit blühenden Blumen.
Mustergräber im Sommer mit blühenden Blumen.
Zu große Pflanzen können den Stein verdecken.
Zu große Pflanzen können den Stein verdecken.
Mustergräber im Herbst mit mit frostharter Heide.
Mustergräber im Herbst mit mit frostharter Heide.
Neben dem Weg am Eingang zum neuen Teil des Stellinger Friedhofs, gegenüber dem Verwaltungsgebäude, befindet sich eine Reihe von Mustergräbern. Sie werden von den Friedhofsgärtnern nach Jahreszeit mit Sommerblumen oder Heide bepflanzt oder abgedeckt.

Die Kapelle des Stellinger Friedhofs

Die Kapelle auf dem Stellinger Friedhof von der linken Seite.
Die Kapelle auf dem Stellinger Friedhof von der rechten Seite.
Die Kappele des Friedhofs Stellingen, wie sie bis 2015 mit den großen Bäumen auf der Rückseite zu sehen war.
Die Rückseite der Kapelle, wie sie seit 2016 vom Friedhof aus wieder zu sehen ist.
Die Kapelle auf dem Stellinger Friedhof nach 2016
2016 wurden die Bäume hinter der Kappele des Friedhofs Stellingen gefällt. Seitdem ist vom Friedhof aus wieder viel mehr zu sehen.
Der Warteraum auf der linken Seite in der Kapelle des Stellinger Friedhofs.
Das Innere der Stellinger Friedhofskapelle
Im Inneren der Stellinger Friedhofskapelle ist Platz für bis zu 60 Gäste. Vorne befindet sich in einem halbrunden Erker  ein kleiner Altar, davor ein Rednerpult. Über dem Eingang, vom Blickwinkel aus nach hinten, ist eine kleine Empore für mögliche Musik.  Auf dem linken Bild ist der Warteraum für schlechtes Wetter, der die linke Seite der Kapelle einnimmt.

Vorplatz neben der Kapelle mit Bänken und einem Felsen mit Quelle.
Hinter dem Eingangstor befindet sich zwischen der Kapelle und dem ehemaligen Verwaltungsgebäude ein Vorplatz mit Natursteinen gepflastert zur Andacht und Verweilen. Holzsitzbänke auf Natursteinen um einen Felsblock, auf dem sich oben eine kleine Wasserquelle befindet, bieten Platz für etliche Besucher. Auf Steinquadern davor kann man Kerzen, kleine Blumen oder anderes ablegen.
Das ehemalige Verwaltungsgebäude des Stellinger Friedhofs im Winter mit Schnee.
Das ehemalige Verwaltungsgebäude des Stellinger Friedhofs im Sommer zwischen grünen Blättern.
Das ehemalige Verwaltungsgebäude des Stellinger Friedhofs, links im Winter an einem der wenigen Tage mit Schnee in den letzten Jahren, rechts im Sommer unter einem grünen Blätterdach. Heute dient der rechte Teil dem Aufenthalt der Friedhofsgärtner. Auf der linken Seite befinden sich Waschräume und Toiletten für die Friedhofsbesucher.
Blick von der Kapelle auf den Vorplatz mit den Bänken, dahinter das Gebäude der ehemaligen Friedhofsverwaltung.
Von den Bänken des Vorplatzes sieht man hinter dem Felsstein mit Quelle auf die rechte Seite der Kapelle.
Zwischen Kapelle, dem ehemaligen Verwaltungsgebäude und dem Platz dazwischen sind es nur wenige Schritte. Von den Bänken des Vorplatzes sieht man hinter dem Felsstein mit Quelle auf die rechte Seite der Kapelle mit zwei Türen. Hinter der linken Tür befindet sich ein Andachtsraum für den Abschied von den Verstorbenen. Auf Wunsch kann hier der Verstorbene mit dem Sarg aufgebahrt werden, damit Angehörige und Bekannte persönlich Abschied nehmen können.

Das Kreuz in der Mitte der Toten vom 25. Juli 1943.
Ein Platz der Erinnerung an 1943

 ist ein Streifen Rasen, auf dessen einer Längsseite mittig ein schwarzes Kreuz steht. Die ganze Länge der Seite ist an beiden Seiten des Kreuzes mit einer Anzahl quadratischer Platten ausgefüllt, die alle mit Namen und Sterbedaten beschrieben sind. Als Gemeinsames Merkmal aller Steine und des Kreuzes ist die Jahreszahl 1943. Dieser Platz steht stellvertretend zum Gedenken an alle, die im Juli 1943 im 2. Weltkrieg durch den Bombenkrieg in Stellingen umgekommen sind. Damals wurden große Teile Stellingens und Hamburgs zerstört und viele Unschuldige verloren ihr Leben. Eine Bank gegenüber des Kreuzes und der Plattenreihe lädt zum Verweilen und Gedenken an die Opfer ein.


25. Juli 1943
25. Juli 1943
25. Juli 1943
25. Juli 1943
25. Juli 1943

Eins der ältesten Gräber

Eins der ältesten Gräber auf dem Stellinger Friedhof stammt von 1893.
Eins der ältesten Gräber auf dem Stellinger Friedhof stammt von 1893.

Eins der ältesten Gräber auf dem Stellinger Friedhof befindet sich seit 1893 gleich hinter dem Eingangstor neben der Kapelle und wird immer noch gepflegt und bepflanzt.

Der Stellinger Maler Heinrich Jasper Stegemann

Heinrich Jasper Stegemann 15.9.1888 - 2.9.1945
Heinrich Jasper Stegemann 15.9.1888 - 2.9.1945

Der bekannte Maler, Graphiker und Bildhauer Heinrich Jasper Stegemann wurde am 15. September 1888 in Stellingen geboren. Er starb am 2.9.1945 an Nierenkrebs in Hamburg. Von seinem alten Stellinger Schulkameraden Johann Harnack, der in Stellingen ein Beerdigungsunternehmen betrieb, wurde er in Stellingen im Grab seiner Eltern beigesetzt. Heinrich Stegemann war Organisator der letzten freien Kunstausstellung im 3. Reich. Trotz Schwierigkeiten und Gefahren wagte er es und schlief zum Schutz der damals teilweise missbilligten Künstler in der Ausstellung.
Den großen stehenden Grabstein Grabstein seiner Eltern hat Heinrich Stegemann selbst gefertigt. Abgebildet sind sein Vater (Maurer) bei der Arbeit, dem seine Mutter? zusieht. Für ihn selbst befindet sich eine Grabplatte davor.

Diakonissenfriedhof Alten Eichen

Hinweisschild zum Diakonissenfriedhof auf dem Friedhof Stellingen.
Hinweisschild zum Diakonissenfriedhof auf dem Friedhof Stellingen.

Seit 1867 wirkten die Diakonissen mit ihre Tätigkeit in der Kranken- und Altenpflege, der Erziehung von Kindern und Jugendlichen und der Versorgung von Menschen in Notsituationen in Altona. Nach dem 2. Weltkrieg kamen sie wegen der Zerstörungen ihrer Gebäude in Altona nach Stellingen, wo seit 1902 das Gelände von Alten Eichen zur Diakonie gehörte. Der Wiederaufbau mit Diakonissen-Mutterhaus, Kirche, Krankenhaus, Schule und anderem wurde hier konzentriert.

Von 1887 bis 1945 wurden alle Diakonissen auf dem zu Altona gehörenden Friedhof Diebsdeich begraben. 1945 fanden einige in Bad Oldesloe ihre letzte Ruhe. Ab 1964 wurde auf dem Stellinger Friedhof eine extra Fläche als Diakonissenfriedhof für alle aus Alten Eichen einen Platz bekommen. Das Gräberfeld ist ein Rechteck, an dessen einer Schmalseite ein Kreuz mit der Aufschrift „Er ist unser Friede“ steht. Daneben befindet sich die quadratische Grabplatte des Pastors Jes Christophersen und seiner Frau, der 1955 bis 1977 Rektor der Diakonissenanstalt Alten Eichen war.
Kreuz auf dem Diakonissenfriedhof in Stellingen.
Grabplatte des Pastors Jes Christophersen, Rektor der Diakonissenanstalt Alten Eichen von 1955 bis 1977, und seiner Frau.
Der Diakonissenfriedhof von Alten Eichen auf dem Stellinger Friedhof.
Der Diakonissenfriedhof von Alten Eichen auf dem Stellinger Friedhof.
Der Diakonissenfriedhof von Alten Eichen auf dem Stellinger Friedhof. Hinten die 2015 aufgestellten Informationsstelen und die im Frühjahr 2017 gepflanzte Eiche.
2015 wurden Informationsstelen auf dem Diakonissenfriedhofs auf dem Stellinger Friedhof aufgestellt.
2015 wurde dieser Diakonissenfriedhof Alten Eichen umfassend umgestaltet und mit Bänken und drei Informationsstelen erweitert. Auf ihnen kann man die Geschichte der Diakonie von ihren Ursprüngen im 19. Jahrhundert bis heute nachlesen. Ebenso sind die Namen der Diakonissen sortiert nach den verschiedenen Friedhöfen aufgeführt. Im Frühjahr 2017 kamen einige Hinweisschilder mit dem Text „Ort der Erinnerung, Zum Diakonissenfriedhof Alten Eichen“ auf dem Gelände des Stellinger Friedhofs hinzu, die den Weg vom Eingang aus weisen. Neben dem Gräberfeld wurde in Anlehnung an den Namen „Alten Eichen“ eine große Eiche gepflanzt. Sie soll zukünftig den Besuchern Schatten spenden.
Informationsstele auf dem Diakonissenfriedhof auf dem Stellinger Friedhof.
Informationsstele auf dem Diakonissenfriedhof auf dem Stellinger Friedhof.
Informationsstele auf dem Diakonissenfriedhof auf dem Stellinger Friedhof.
Informationsstele auf dem Diakonissenfriedhof auf dem Stellinger Friedhof.

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Der alte jüdische Friedhof am Försterweg
jüdischer Friedhof Langenfelde, Mauer am Försterweg
Der alte jüdische Friedhof wurde 1887in Stellingen-Langenfeldeeingerichtet. Der damalige Reichskanzler Bismark verhalf den orthodoxen Juden im damlig noch preußischem Stellingen zu ihrem Friedhof. Früher hinter der Bahntrasse ausserhalb der Siedlungsgebiete gelegen, ist er heute am Försterweg zwischen Hochhäusern, Kleingärten und Bahnanlagen eingezwängt. Bis 1941 wurdenauf dem ca. 1 Hektar großen Friedhof ca. 2000 Beerdigungen durchgeführt. Er ist mit Mauer und Zaun umschlossen und bis auf Führungen ca. alle 2 Monate nicht öffentlich zugänglich.
Grabsteine auf dem alten jüdischen Friedhof in Stellingen-Langenfelde
Die  alten  Grabsteine  auf  dem  jüdischen  Friedhof stehen auf  einer Rasenfläche  zwischen Bäumen. Sie sind schon etwas verwittert und die Inschriften können teilweise nicht mehr alle gelesen werden. Der Sandstein wird durch den sauren Regen und die Umwelteinflüsse langsam zersetzt. Normalerweise steht die Inschrift auf der Vorderseite in hebräisch und auf der Rückseite meist eine Kurzfassung auf deutsch.
Kein Grabstein sondern ein altes Waschbecken aus dem ehemaligen Trauerhaus
Stolpersteine vor dem Eingang des Jüdischen Friedhofs in Langenfelde
Da die Friedhöfe als unrein gelten, müssen beim Verlassen des Friedhofs die Hände gewaschen werden. Aus diesem Grund waren am ehemaligen Trauerhaus Waschbecken vorhanden. Das Trauerhaus wurde in den 70er Jahren des letzten Jahrhundert wegen Baufälligkeit abgerissen. Das Waschbecken ist eins der wenigen erhaltenen Teile davon.
Im ehemaligen Trauerhaus auf dem jüdischen Friedhof befand sich eine Wohnung des Friedhofsaufsehers. Zwischen 1933 und 1945 wurden hier Juden interniert, bevor sie aus Hamburg woandershin gebracht wurden. Die Stolpersteine sollen an diejenigen erinnern, die hier bis zu ihrer Deportation und Ermordung in Auschwitz oder Buchenwald untergebracht waren. 

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Trauerzentrum und Kolumbarium
in Stellingen
Trauerzentrum und Kolumbarium in der St. Thomas Morus Kirche
In der katholischen St. Thomas Morus Kirche in der Koppelstraße in Stellingen wurde am Freitag, dem 20. Januar 2017, ein Deutschlandweit einzigartiges Trauerzentrum und Kolumbarium der Öffentlichkeit vorgestellt und eröffnet.

Im Pfarrgarten und dem Kirchenraum wurden Wände und Blöcke mit zur Zeit 938 Urnenplätzen aufgestellt. Platz für einen weitereren Ausbau bis auf ca. 1600 Plätze ist vorhanden. Der Kirchenraum wird auch weiterhin für Gottesdienste genutzt. In den Räumen des Gemeindehauses neben der Kirche wurde das Trauerzentrum eingerichtet. Ein solches Kolumbarium mit Trauerzentrum in einer genutzten Kirche ist deutschlandweit einmalig. Die Renovierung mit dem Umbau hat ca. 2,3 Millionen Euro gekostet. Wer eine Urnenkammer im Kolumbarium für 20 Jahre nutzen will, bezahlt dafür derzeit 3200 Euro und für die Namenstafel 695 Euro. Wenn keine Verlängerung erfolgt, wird die Asche an einem Ort im Pfarrgarten vergraben.

Die Kirche wurde 1979-1981 als Pfarrkirche erbaut. Heute gehört die Stellinger Gemeinde zur Pfarrei St. Ansgar in Niendorf. Sie bleibt trotz zusammenlegung der Gemeinden und Nutzung als Kolumbarium und Trauerzentrum weiter eine Filialkirche der Pfarrei St.Ansgar, wo weiter Gottesdienste gefeiert werden. "014 hat die Pfarrei St. Ansgar gemeinsam mit dem Erzbistum Hamburg das Trauerzentrum St. Thomas Morus gegründet. Am 26. Oktober 2016 wurde das Trauerzentrum mit Kolumbarium vom Hamburger Erzbischof Dr. Stefan Heße feierlich eingeweiht. Im Januar wurde es jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.
Relief des Thomas Morus im Pfarrgarten.
Eingang zum Trauerzentrum mit Kolumbarium und der Kirche St. Thomas Morus

Der Eingang zum Trauerzentrum mit Kolumbarium und der katholischen Kirche St. Thomas Morus an der Koppelstraße 16 in Stellingen.

Rechts das Relief des heiligen Thomas Morus im Pfarrgarten.  Er wurde 1478 geboren,  1535 enthauptet, 1886 selig und 1935 heilig gesprochen.  Sein Gedenktag ist der 22. Juni.
Trauerzentrum und Kolumbarium St. Thomas Morus.
Trauerzentrum und Kolumbarium St. Thomas Morus.
Trauerzentrum und Kolumbarium St. Thomas Morus.
Trauerzentrum und Kolumbarium St. Thomas Morus.
Im Pfarrgarten befinden sich mehrere Blöcke und eine Wand zur Aufnahme der Urnen. Einige Nischen wurden zum Aufstellen von Kerzen ausgespart. An einer Wand befindet sich außerdem ein Relief mit dem heiligen St. Thomas Morus, dem die Kirche geweiht ist.
Trauerzentrum und Kolumbarium im Kirchenraum von St. Thomas Morus.
Einmalig in Deutschland stehen im Kirchenraum mit seinen 250 Plätzen mehrere Blöcke zur Aufnahme von Urnen des Kolumbariums. Auch weiter finden hier Gottesdienste statt.

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